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Porter
Incredible Women

Podcast-Gast Sam Taylor-Johnson teilt ihre lebensbejahenden Erfahrungen mit uns

In der zweiten Folge von PORTERS neuer spannender Podcast-Serie, Pieces of Me: My Life in Seven Garments, erzählt die britische Filmemacherin und Fotografin SAM TAYLOR-JOHNSON von höchstpersönlichen Mode-Erlebnissen, die sie immer begleiten werden – von einer verschollenen Lederjacke aus ihrer Studentenzeit bis hin zu dem Kleid, das ein Geschenk ihres Freundes Alexander McQueen war. Hier bekommen Sie einen Einblick in Taylor-Johnsons Leben und Karriere, erzählt anhand von Kleidungsstücken mit einem exklusiven Ausschnitt aus unserem Pieces of Me Podcast, den Sie ab heute auch vollständig hören können…

Incredible Women

Vom Hedi Slimane-Anzug, den sie in ihrem berühmtesten Bild „Self-Portrait in a Single Breasted Suit with Hare“ trägt, bis zu einem fast hautfarbenen Höschen von Prada, in dem die Künstlerin an Heliumballons gebunden scheinbar über den Boden ihres Studios schwebt…die Bedeutung und magische Symbolik von Kleidung ziehen sich durch die Arbeit der Fotografin und Regisseurin Sam Taylor Johnson.

Mutig, ehrlich und mit einer Portion selbstironischem Humor – in Pieces of Me hält Sam nichts zurück. Das zeigt die Unverwüstlichkeit der 54-jährigen Mutter, die den Krebs zweimal besiegt hat.

Ein altes Foto, das sie in abgewetzten Jeans und einer verbeulten Lederjacke zeigt, lässt ihr punkiges und unangepasstes Debut aufleben, bevor sie in die turbulente Welt der „Cool Britannia“ im London der 90er-Jahre katapultiert wurde. Ein weiteres Bild, in dem sie eine grandiose Robe von Alexander McQueen trägt, zeigt, „wie er mich anweist, das Kleid in Szene zu setzen. Aber es repräsentiert auch unsere Freundschaft und Liebe für einander“

Die Lederjacke aus meiner punkigen Kunststudentinnen-Zeit

Taylor-Johnson trägt ihre geliebte Lederjacke während ihrer Studentenzeit im Jahr 1987.

„Ich habe sie meinem damaligen Freund Jake Chapman geklaut, er ist ein Künstler, einer der Chapman-Brüder. Auf dem Rücken war ein Bild der Punkband Conflict aufgemalt. Diese Jacke symbolisiert eine sehr spezielle Zeit in meinem Leben. Ich frage mich oft, wo sie ist. Wer hat sie?“

Meine Kamera

Ein Portrait von Taylor-Johnson mit ihrer geliebten Leica-Kamera aus dem Jahr 2017.

„Meine Leica ist ein wichtiger Bestandteil meiner alltäglichen Uniform. Ich habe sie immer dabei… Nachdem ich mit der Kunstschule fertig war, wollte ich nur fotografieren. Ich fühlte einfach, dass ich eine Fotografin war, ohne genau zu wissen, was ich damit machen würde.“

Der Anzug von Hedi Slimane in „Self-Portrait in a Single Breasted Suit with Hare, 2002“

„Es ging um meine Erfahrungen mit Mastektomie und Chemotherapie… Ich glaube, ich versuche generell immer Herausforderungen mit Humor zu begegnen. Es hilft mir damit umzugehen. Und mir ist auch aufgefallen, dass es anderen dabei hilft, es mit mir zusammen durchzustehen.“

Das schwarz-silberne Kleid, das McQueen mir geschenkt hat

Eine Aufnahme aus den späten 90ern von Alexander McQueen und Taylor-Johnson, die eines seiner Kleider trägt.

„Ich habe so viele außergewöhnliche Erinnerungen an McQueen. Am meisten erinnere ich mich an sein Lachen. Es war so ansteckend… Wenn ich das [Bild] anschaue, höre ich ihn sagen „dreh dich um, sei stolz, schau in die Kamera“, wie er mich anweist, das Kleid in Szene zu setzen. Aber es repräsentiert auch unsere Freundschaft und Liebe für einander…“

Das pinkfarbene Prada-Höschen in der „The Escape Artist“ (Multicoloured) Serie, 2008, Selbstportrait mit Heliumballons

„Meine Krankheit zu überwinden war ein unglaublich euphorisches Gefühl. Aber die Dunkelheit lauert unermüdlich, sodass ich Heliumballons habe, um mich aus dieser dunklen emotionalen und mentalen Stimmung zu befreien.“

Das Kleid, das Sarah Burton für die Verleihung meines Ordens als Offizierin des Ordens des Britischen Königreichs entworfen hat

„In diesem Moment habe ich mich sehr stark gefühlt – im achten Monat schwanger habe ich mich strahlend mit Prince Charles darüber unterhalten, ob die Wehen gleich dort vor Ort einsetzen würden.“

Das Stella McCartney Kleid zur Premiere von Fifty Shades of Grey in Berlin

„Es war eine turbulente Reise – aber rückblickend war es gleichzeitig auch eine wunderbare Erfahrung! Ich habe definitiv sehr viel gelernt. Und in diesem Moment in Berlin… konnte ich alles loslassen und einfach lächeln.“

Diese und andere Folgen der Pieces of Me: My Life in Seven Garments-Reihe finden Sie auf Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts, iHeartRadio, Stitcher und vielen mehr

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